TIRF-Mikroskopie

Die TIRF-Mikroskopie (Total Internal Reflections Fluorescence Microscopy) ist eine Spezialanwendung der (Fluoreszenz-) Konfokalmikroskopie. Bei der TIRF-Mikroskopie wird in der Regel ein Objektiv mit hoher numerischer Apertur (NA) verwendet.

Die FRET-Mikroskopie

Die "Förster- (oder auch Fluoreszenz-) Resonanzenergietransfer-Mikroskopie" ist eine Spezialanwendung der Fluoreszenzmikroskopie. Beim FRET-Effekt wird Energie von einem Donor-Molekül auf ein Akzeptor-Molekül übertragen. Die Effizienz dieses Energieübertrags nimmt mit der sechsten Potenz des Abstandes ab und ist auch abhängig von der Orientierung der Moleküle. Durch diese starke Entfernungsabhängigkeit kann man sehr genau Distanzen von 0 bis ca. 10 nm optisch vermessen.

CARS-Mikroskopie

CARS steht für Coherent Anti-Stokes Raman Scattering. Es handelt sich um eine nichtlineare Raman-Spektroskopiemethode, bei der nicht nur mit einem Anregungslaser gearbeitet, sondern mit einem zweiten, rotverschobenen Laser die Probe bestrahlt wird.

STORM-Mikroskopie

STORM steht für STochastic Optical Reconstruction Microscopy. Dabei handelt es sich wie bei PALM (Photoactivated Localisation Microscopy) und GSDIM (Ground-State-Depletion and Individual Molecule return) und vielen anderen ähnlichen Methoden um Einzelmolekül-Lokalisationsmethoden die im Weitfeld-Modus arbeiten.

Konfokalmikroskopie mit Laser

Die Konfokalmikroskopie ist eine spezielle Art der Lichtmikroskopie, bei der eine Probe punktweise abgerastert wird und anschließend diese Punkte Pixel für Pixel auf einem Computer zu einem Bild zusammengesetzt werden.
Unter „Super-resolution Microscopy“ oder „Imaging“ versteht man in der Regel alle mikroskopischen Verfahren, die in der Lage sind, unterhalb der Beugungsgrenze aufzulösen. Alle Methoden verwenden dabei Techniken, um Fluorophore durch unterschiedliche Zustände unterscheiden zu können.

Fluoreszenzmikroskopie

Die Fluoreszenzmikroskopie hat sich wegen ihrer Vorteile bei Kontrast, Selektivität und Einfachheit der Einfärbung weltweit durchgesetzt und findet insbesondere in den Lebenswissenschaften (Life Sciences) häufig Anwendung. Hier stellen wir Ihnen diese spezielle Form der Lichtmikroskopie kurz vor.

Raman-Spektroskopie

Mit Raman-Spektroskopie werden, ähnlich wie bei der IR-Spektroskopie Schwingungs- und Rotationsübergänge von Molekülen gemessen (mit anderen Auswahlregeln). Der Unterschied besteht darin, dass man bei der Raman-Spektroskopie kein IR-Licht verwendet, sondern sichtbares Licht. Dies ermöglicht es Detektoren und Optiken zu benutzen, die standardmäßig in der Optik verwendet werden.

STED-Mikroskopie

Die STED-Mikroskopie (STED = Stimulated Emission Depletion) als hochauflösende, im Scan-Modus arbeitende Methode stellt besondere Bedingungen an die Beschaffenheit ihrer optischen Komponenten.