Mit manueller Version des TuneCube spektrale Eigenschaften von optischen Filter anpassen

Mit dem neuen manuellen TuneCube können Sie die spektralen Eigenschaften von optischen Filtern oder dichroitischen Strahlenteilern ohne Strahlversatz anpassen, was es zu einem vielseitig einsetzbaren Gerät in der Fluoreszenzmikroskopie macht. Der manuelle TuneCube ist eine vereinfachte und damit kostengünstigere Version des automatischen TuneCube.

Um genaue Ergebnisse in der Fluoreszenzmikroskopie zu erhalten, ist es unter anderem notwendig die optischen Filter an die jeweilige Fragestellung bzw. Applikation anzupassen. Eine Möglichkeit ist, den Winkel der optischen Filter zum einfallenden Licht zu verändern und dadurch die spektralen Eigenschaften entsprechend anzupassen. Mit dem manuellen TuneCube geht dies schnell und einfach. Dadurch lassen sich die Filter ohne viel Aufwand verdrehen und optimal auf Ihre Bedürfnisse einstellen. 

Eine spezielle Kompensationsoptik im TuneCube sorgt zudem dafür, dass der reflektierte Lichtstrahl immer rechtwinklig zum einfallenden Strahl steht – so wie bei dichroitischen Strahlenteilern. Dadurch können reguläre Bandpassfilter oder Kantenfilter wie dichroitische Strahlenteiler verwendet werden. Die Blockungseigenschaften sind zwischen 3 – 60 ° stabil (abhängig vom Filtertyp).

Einsatzmöglichkeiten

  • Experimentelle Mikroskopie, um Laser-Reflektion und Signal-Transmission mit nur einem Filter anzupassen (z.B. bei der Raman-Spektroskopie)
  • Full-field Hyperspectral Imaging / Hyperspektralanalyse mit hoher Signal-Transmission (> 90 %)
  • Mikroskopie im kommerziellen/industriellen Bereich: Dynamisches Image-Splitting (z.B. FRET, Ca2+ Imaging)
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