Kleine Probenmengen sicher Transportieren und Aufbewahren

Proben müssen immer wieder transportiert werden, von der Stelle der Probennahme zur Probenvorbereitung und zur weiter zur Analyse. Auch bei der Lagerung von Rückstellproben ist es wichtig, dass die Gefäße sicher fest verschlossen sind um Probenverluste oder Kontamination zu verhindern.

Die neue Vial-Serie aus dem Fluorkunststoff PFA wurde speziell dafür entwickelt, kleine Probenmengen von 1 mL – 25mL sicher zu transportieren und aufzubewahren. Die Vials können mit Hilfe eines Schraubwerkzeugs fest verschlossen werden. Dafür befinden sich Einkerbungen am Sockel und Deckel, an die das Werkzeug einfach angesetzt werden kann. Damit lassen sie sich so fest verschrauben, dass sie auch nur mit dem Werkzeug wieder geöffnet werden können.

Die Vials verfügen zudem über eine optimierte, abgerundete Innenbodenform, durch welche die oft wertvollen Proben sehr einfach wieder komplett aus dem Gefäß entnommen werden können. Der Außenboden hingegen ist flach und sorgt damit für eine optimale Wärmeübertragung bei Verwendung auf Heizplatten. Damit kann die gesamte Probenvorbereitung in einem Gefäß durchgeführt werden, gemäß dem AHF All-In-One Prinzip.

Ergänzend zu den Mini-Vials mit 3 mL, 5 mL, 7 mL, 12 mL und 25 mL, sind auch Gefäße mit größerem Volumen bis 50 mL aus der „All-in-One“-Serie verfügbar.

Aus dem Hochleistungskunststoff PFA

Für die Herstellung der Gefäße wird das Fluorpolymer PFA verwendet. Es ist hochrein und enthält weder Katalysatorrückstände noch Weichmacher, die die Probe kontaminieren könnten. Die ultraglatte, hydrophobe Oberfläche lässt nichts anhaften und verringert Adsorptions- und Desorptionseffekte, PFA wird deswegen auch oft als „Low-Binding“ Material bezeichnet.

Gefäße aus PFA eignen sich nicht nur für die Ultraspurenanalytik, sondern auch für die Bioanalytik z.B. von Proteinen oder DNS. Besonders bei längeren Aufbewahrungszeiten können auch solche Proben mit geringer Probenkonzentration aus PFA-Gefäßen wieder komplett entnommen werden, da im Gegensatz zu Glas oder anderen Kunststoffen die wertvolle Probensubstanz nicht an der Gefäßwand haften bleibt. Die thermische Stabilität bis 260°C erlaubt einfaches Reinigen durch Heißautoklavieren.