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Optische Filter
Der optische Filter ist
vielfältig einsetzbar. Die Wellenlänge des
Lichts bestimmt auch dessen
Farbverhältnisse. Durch optische Filter kann
man z.B. die Wellenlänge an einen
gewünschten Bereich anpassen, sodass
bestimmte Farbtöne herausgefiltert werden.
Eingesetzt werden optische Filter zum
Beispiel in der Automobilindustrie. In
modernen Fahrzeugen werden Nachtsichtkameras
eingebaut um den Fahrkomfort und die
Sicherheit zu verbessern. Diese strahlen
allerdings Licht aus, das als Infrarot
bekannt ist. Damit entgegenkommende
Autofahrer nicht geblendet werden, werden
optische Filter eingesetzt um die
Wellenlänge auf 780 bis 1100 Nanometer zu
beschränken, sodass die Intensität des
Lichtes im gesetzlich zulässigem Weiß -
Bereich liegt. Auch die Selektion des
Polaritätszustandes oder der
Einfallsrichtung kann erfolgen. Die
bekanntesten Filter sind allerdings die oben
erwähnten Farbfilter sowie UV - Filter. Ein
UV Filter ist eigentlich nichts anderes als
ein Farbfilter, der das Ultraviolette Licht
blockiert. Polarisationsfilter werden
hauptsächlich in der Fotografie benutzt um
die Bildqualität zu verbessern.
Komplementärfarbenfilter werden
hauptsächlich in Digitalkameras eingesetzt.
Digitalkameras gibt es übrigens seit 1963.
Ca. 2/3 des Farbspektrums wird blockiert,
sodass ein hoher Zoom garantiert werden
kann.Die Materialien zum Bau eines optischen
Filters werden individuell abgestimmt,
zumeist wird Quarzglas verwendet. Optische
Filter finden in der modernen Technik
heutzutage überall Verwendung. Z.B. der "Volume
Bragg Gratings" (VBG) wird eingesetzt um die
Wellenlänge bei Präzisionslasern zu
stabilisieren.
Auch in der Computerindustrie werden
optische Filter eingesetzt. Da man bestimmte
Wellenlänge rausfiltern kann bzw. nur eine
bestimmte durchlassen kann werden optische
Netze benutzt. In der Regel werden durch die
abgestimmten Lichtimpulse Daten mit sehr
hoher Geschwindigkeit übertragen. Die
Interferenz die vorliegen kann nutzen
Interferenzfilter gezielt aus. Interferenz
tritt auf, wenn sich Wellen überlagern, d.h.
wenn die Amplituden bzw. Wellenlängen
identisch sind. Durch die Überlagerung
werden diese Wellen aufgehoben, verschwinden
also. Da das Licht sehr schwer zu
beeinflussen ist, müssen optische Filter
sehr präzise hergestellt werden und haben
einen hohen Produktionsaufwand. Durch die
Krümmung der Linse sowie die Dicke des
Glases kann der Lichteinfall, also der
Brechungswinkel beeinflusst werden. Die
Linse besteht eigentlich aus zwei Flächen.
Mindestens eine davon ist konvex, während
die andere meist konkav aufgebaut ist. Das
bedeutet, dass die Linse in eine Richtung
gewölbt ist, wie z.B. bei einer Brille.
Kleine Unebenheiten auf der Oberfläche
verändern die Funktionen des optischen
Filter, was auch durch kleinste Kratzer
hervorgerufen werden kann. Deshalb werden
häufig verschiedene Beschichtungen verwendet
um diesen negativen Effekt zu vermeiden.
Abschließend kann man sagen, dass optische
Filter in der heutigen Technik einen hohen
Nutzen genießen und vielseitig einsetzbar
sind. Allerdings sind sie ziemlich teuer, da
sie für eine optimale Anwendung sehr
aufwändig herzustellen sind.
(MB)
Optische Filter
Präzise abgestimmt auf die (Multiphoton-)Mikroskopie,
Single-molecule und Raman-Spektroskopie,
Reader und FACS-Geräte. Die Vielzahl der
kompletten
Filtersets
wird laufend ergänzt durch neue Designs..
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Optical Filters
Specification of fluorescence filter systems
for microscopic and spectroscopic analysis
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